2026
Samstag
25.04.
09:00 Uhr

Sonntag
26.04.
13:00 Uhr
Exerzitien + Spiritualität

VIII. SYMPOSION

„Der Spur des Lichtes folgen“

Passau, Spectrum Kirche

Aus dem Dun­kel ins Licht“, so lau­te­te das Sym­po­si­on 2024. Der Spur des Lich­tes fol­gen“ ver­steht sich als Fort­set­zung, als Ermu­ti­gung, aus dem Dun­kel ins Licht, aus der Kri­se zum einem Neu­be­ginn zu schrei­ten.
Dabei sind die Hei­li­ge Schrift, der Blick auf die Moder­ne wie auf hei­li­ge Frau­en sowie auf die Gotik Weg­mar­ken auf die­sem Weg.

Kosten:

225 €; Einzelvorträge 25 €

Kooperationspartner:

Katholischen Erwachsenenbildung KEB im Bistum Passau e.V.

Samstag, 25. April 2026

9:00 Uhr Begrü­ßung Msgr. Dr. Bern­hard Kirch­gess­ner
9:15 Uhr Ers­ter Vortrag

„Der Herr ist mein Licht und mein Heil: Vor wem sollte ich mich fürchten?“ (Ps 27,1)

Das ers­te Wort, das Gott in der Bibel spricht, lau­tet: Es wer­de Licht!“ Damit wird die chao­ti­sche Fins­ter­nis zurück­ge­drängt, aller­dings nicht besei­tigt. Im Wech­sel von Tag und Nacht gehö­ren Licht und Fins­ter­nis zur Schöp­fung und zum mensch­li­chen Leben. Für die Bibel steht damit die Fra­ge im Raum: Gibt es ein Licht, das auch in der Fins­ter­nis leuch­tet? Der Beter von Psalm 18 bekennt: Der Herr, mein Gott, macht mei­ne Fins­ter­nis hell.“ Und im Johan­nes­evan­ge­li­um heißt es: Das Licht leuch­tet in der Fins­ter­nis“ (Joh 1,5). Was ist das für ein Licht, das in der Fins­ter­nis leuchtet?

Refe­rent: Prof. Dr. Lud­ger Schwienhorst-Schönberger

10:45 Uhr Café­pau­se
11:00 Uhr Zwei­ter Vortrag

„Das Licht kam in die Welt“ (Joh 3,19). Zur Metaphorik von Licht und Finsternis im Neuen Testament

Als Urele­ment der Natur und des Lebens ist das Licht einer­seits all­täg­lich und selbst­ver­ständ­lich, über­steigt aber zugleich die mate­ri­el­le Welt ins Über­sinn­li­che‘ und weckt die Ahnung des Gött­li­chen. Von daher wird es in der Spra­che zum uni­ver­sa­len Dar­stel­lungs­me­di­um“ (D. Bre­mer) und dem­ge­mäß in der Bibel zum Inbe­griff für alles, was den Glau­ben­den Halt, Hil­fe und Hoff­nung gibt, für das ersehn­te gött­li­che Heil. Im NT grün­det sich die Heils-Erfah­rung auf Jesus Chris­tus, in dem die gan­ze Fül­le der Gott­heit wohnt“. Das illus­trie­ren die Ver­fas­ser auf viel­fäl­ti­ge Wei­se mit der Licht-Meta­pher. Die johannei­schen Schrif­ten pro­fi­lie­ren die Sze­ne­rie durch den Kon­trast von Licht und Fins­ter­nis, womit sie beson­ders die Ver­ant­wor­tung der Men­schen her­vor­he­ben und zu einem Wan­del im Licht“ aufrufen.

Refe­rent: Prof. Dr. Otto Schwankl

12:30 Uhr Mit­tag­essen
14:00 Uhr Drit­ter Vortrag

Das Lichtnetzwerk der Frauen: Scholastika, Hildegard, Teresa von Avila, Gertrud von Helfta, Mechthild von Magdeburg

Scho­las­tika beleuch­tet den inne­ren Sinn der Regel Bene­dikts, Hil­de­gard lebt im Schat­ten des leben­di­gen Lich­tes, Tere­sa von Avila ent­wirft eine fun­keln­de inne­re Burg, Ger­trud von Helfta begeg­net dem Gesand­ten des gött­li­chen Lich­tes und Mecht­hild von Mag­de­burg schaut das flie­ßen­de Licht der Gott­heit. Das Licht­netz­werk der Frau­en erhellt, was Kir­che eigent­lich ist – ein leuch­tend leben­di­ges Mit­ein­an­der auf dem Weg in jenes Licht, das nie­mals endet. Die Refe­ren­tin­nen machen in ihrem Dia­log­vor­trag im Blick auf die bedeu­ten­den hei­li­gen Frau­en und Licht­theo­lo­gin­nen der Kir­che die Land­kar­te zugäng­lich, die die Struk­tur jenes Licht­netz­wer­kes auf­zeigt, das unse­re viel­schich­ti­ge Wirk­lich­keit umgibt, durch­dringt und den Weg zum wah­ren Leben weist.

Refe­ren­tin­nen: Dr. Bar­ba­ra und Lea Stühlmeyer

15:00 Uhr Café­pau­se
15:20 Uhr Vier­ter Vortrag

„Erfahrungen des Lichts in der Moderne – zwischen Rausch und Klarheit“

Die Licht­sym­bo­lik hat seit dem 19. Jahr­hun­dert noch­mals eine unge­wohn­te Auf­la­dung erhal­ten: durch Fried­rich Nietz­sche. Im Zara­thus­tra“ spie­len eini­ge der erfüll­ten Augen­bli­cke im hohen Mit­tags­licht und füh­ren zu dio­ny­si­schen Ewig­keits­er­fah­run­gen. Gegen­po­lig zu Nietz­sche erfährt auch Guar­di­ni Augen­bli­cke eines Rau­sches von Licht, der die anti­ken Hin­ter­grün­de in das gött­li­che Licht auf­hebt.
Die­se eben­so ähn­li­che wie gegen­sätz­li­che Zuord­nung wird durch die Wen­dung des Ambro­si­us von der nüch­ter­nen Trun­ken­heit“ in ihrer Span­nung zusammengefügt.

Refe­ren­tin: Prof. Dr. Han­na-Bar­ba­ra Gerl-Falkovitz

16:45 Uhr Fra­ge­stun­de
17:45 Uhr Ves­per
18:15 Uhr Abendessen

Sonntag, 26. April 2026

9:15 Uhr Fünf­ter Vortrag

Licht löst Wände auf – Die Geburt der gotischen Kathedrale

Gott ist Licht? Edel erstrahlt das Werk, doch das Werk, das da edel erstrahlt, soll die Her­zen erhel­len, so dass sie durch das wah­re Licht zu dem wah­ren Licht gelan­gen …“ So for­mu­lier­te Abt Suger ange­sichts der von ihm neu erbau­ten Klos­ter­kir­che von Saint-Denis bei Paris. Das Bau­werk gilt als Grün­dungs­bau der Gotik schlecht­hin. Mit ino­va­ti­ven Bau­me­tho­den war es gelun­gen, die Mau­ern des Bau­werks in bis­her nicht geahn­ter Wei­se für (bun­te) Glas­fens­ter zu öff­nen. Her­ein­strö­men­des Licht soll­te unmit­tel­bar auf Gött­li­ches ver­wei­sen. Vor allem Sugers Zeit­ge­nos­se, Bern­hard von Clairvaux erhob Ein­spruch gegen den neu­en Prunk.

Refe­rent: Dr. Lud­ger Drost

11:00 Uhr Mess­fei­er | Cris­to­pher Tambling, Mis­sa in C, Hil­de­gard von Bin­gen, O sple­ndi­dis­si­ma gem­ma“ Dr. Lud­ger und Lea Stühlmeyer

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