Unter diesem Titel laden wir Sie ein, sich jeden Tag vom 1. Advent bis Heiligabend mit einem kurzen geistlichen Impuls inspirieren zu lassen. Hier der Adventsimpuls zum 30. November.
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Adventsimpuls zum 30. November 2025
Warum wurde Gott in Jesus Christus Mensch, einer wie wir, die Sünde ausgenommen? Welches ist der Anlass seines Kommens? Darauf antwortet der Abt und Kirchenlehrer Bernhard von Clairvaux im 12. Jh.: „Wie wunderbar ist doch die Herablassung Gottes, der den Menschen sucht, wie groß die Würde des Menschen, der so gesucht wird. Wollte er sich dieser Würde rühmen, wäre er gewiss nicht töricht: Nicht, weil er sich einbildete, gleichsam aus sich selbst etwas zu sein, sondern weil der, der ihn geschaffen hat, ihn zu solcher Würde erhoben hat.“ (Ps 8)
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Adventsimpuls zum 1. Dezember 2025
„Was bedeutet es, dass Gott in Christus zu uns gekommen ist? Warum sind nicht vielmehr wir zu ihm gegangen?“ So fragt Bernhard von Clairvaux in einer Advents-predigt. Bernhards Antwort: Weil es ein doppeltes Hindernis gab: Unsere Augen waren nämlich in Finsternis gehüllt, jener aber wohnt in unzugänglichem Licht (1 Tim 6,15); auch lagen wir gelähmt im Krankenbett und konnten uns nicht zu jener göttlichen Erhabenheit aufrichten. Deshalb stieg der Erlöser und Seelenarzt voll Güte von seiner Höhe herab und milderte für unsere schwachen Augen seinen strahlenden Glanz. Es gebührt sich, „dass der Kranke, auch wenn er nicht imstande ist, einem solchen Arzt zur Begegnung weiter entgegenzugehen, doch wenigstens versucht, sein Haupt zu heben und sich zur Begrüßung des Kommenden aufzurichten, so gut er es vermag.“ So erhebt euer Haupt, euer Erlöser naht!
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Adventsimpuls zum 2. Dezember 2025
„Fasst neue Hoffnung, ihr Verlorenen“, so fordert der Kirchenlehrer Bernhard von Clairvaux seine Mönche im 12. Jh. und uns heute auf. „Jesus kommt, um zu suchen und zu retten, was verloren ist. Ihr Kranken, fasst wieder Kraft: Christus kommt, der mit der Salbung seines Erbarmens die heilt, die zerknirschten Herzens sind. Jubelt alle, die ihr nach Hohem verlangt: Gottes Sohn steigt zu euch herab, um euch zu Miterben seines Reiches zu machen.“ Welch ein heruntergekommener Gott!
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Adventsimpuls zum 3. Dezember 2025
„Warum ist Gottes Sohn Mensch geworden, wenn nicht deshalb, dass er die Menschen zu Kindern Gottes macht?“, so fragt uns heute Abt Bernhard. „Wer aber vermag seinem Willem zu widerstehen?“ (Röm 9.19). Jesus ist es, der uns rechtfertigt: wer könnte uns da verdammen? Christus ist es, der uns heilt, wer könnte uns da verwunden? Der Sohn Gottes ist es, der uns erhöht: wer könnte (uns) da erniedrigen“?
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Adventsimpuls zum 4. Dezember 2025
Warum Jesus in Betlehem, einem unbedeutenden Städtchen, geboren wurde, erklärt uns Bernhard von Clairvaux so: „Nicht einmal das ist unpassend für den, der unseretwegen arm geworden ist, obwohl er reich ist; und obwohl er der große und hochgepriesene Herr ist, ist er für uns als kleines Kind geboren.“ Der Große wird klein, damit wir Kleinen groß werden.
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Adventsimpuls zum 5. Dezember 2025
Wie Jesus von uns Menschen an Weihnachten aufgenommen werden will, erklärt Bernhard von Clairvaux so: „Vielleicht hätte jemand glauben können, es müsste ein erhabener Palast für ihn gesucht werden, damit der König der Herrlichkeit mit Glanz aufgenommen werde. Aber nicht deswegen kam er von jenem königlichen Thron herab. An all diesem hatte er in den Himmeln Fülle, die Armut aber wurde in ihnen nicht gefunden. Auf Erden freilich gab es keinen Mangel an ihr, nein, sie herrschte allerorts, und der Mensch kannte ihren Wert nicht. Nach ihr verlangte der Sohn Gottes, und darum stieg er herab um sie zu erwählen und um sie durch seine Wertschätzung auch uns kostbar zu machen. Schmücke dein Gemach, Sion, aber mit Demut, aber mit Armut! Er steigt herab, damit wir zu ihm aufsteigen können.“
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Adventsimpuls zum 6. Dezember 2025
„Bedenke schließlich, dass er in Betlehem in Juda geboren wird, und richte deine Sorge darauf, wie auch du als ein „Betlehem in Juda“ erkannt wirst, dann wird er es sich gefallen lassen, auch in dir aufgenommen zu werden. “ Sei auch du ein Betlehem, dann wird ER auch in Dir geboren!
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Adventsimpuls zum 7. Dezember 2025
„Betlehem bedeutet „Haus des Brotes“. Wenn du also deine Seele mit der Nahrung des göttlichen Wortes sättigst und gläubig jenes Brot, das vom Himmel kommt und der Welt das Leben gibt, den Leib des Herrn Jesus Christus, mit zwar nicht würdiger, aber doch deinen Kräften entsprechender Ehrfurcht aufnimmst, wenn du schließlich aus dem Glauben lebst und keineswegs seufzen musst, weil du vergessen hast, dein Brot zu essen, dann bist du Betlehem geworden und würdig, den Herrn aufzunehmen, nur darf das Bekenntnis nicht fehlen,“ so Bernhard, der Gründer des Klosters Clairvaux.
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Adventsimpuls zum 8. Dezember 2025
Auf die Frage, wieviel Liebe des Menschen zu Gott Gottes würdig sei, antwortet der honigfließende Lehrer Abt Bernhard: „Wenn auch das Geschöpf weniger liebt, weil es geringer ist, so fehlt dennoch nichts, wenn es aus seinem ganzen Sein liebt und alles gibt, was es ist und hat.“
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Adventsimpuls zum 9. Dezember 2025
„Drei Vereinigungen schuf jene allmächtige Majestät, indem es unser Fleisch annahm, so wunderbar einzig und einzig wunderbar, (mirabiliter singularia et singulariter mirabilia), dass solches weder je geschehen ist noch künftig auf Erden geschehen kann. Vereinigt haben sich nämlich Gott und Mensch, Mutter und Jungfrau, Glaube und Menschenherz.“
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Adventsimpuls zum 10. Dezember 2025
„Alle ihr Menschenkinder, hört (Ps 48,2f.).: Erhebt euch, die ihr im Staub liegt, und stimmt ein Loblied an, denn der Arzt kommt zu den Kranken, der Erlöser zu den Versklavten, der Weg zu den Irrenden, das Leben zu den Toten. Es kommt der, der alle unsere Sünden in die Tiefe des Meeres versenkt, der alle unsere Gebrechen heilt, der uns auf seinen eigenen Schultern zum Ursprung der eigenen Würde trägt.“ Erhebe dich, Mensch, dein Arzt kommt, Heilung naht!
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Adventsimpuls zum 11. Dezember 2025
„Der Eingeborene Gottes, die Sonne der Gerechtigkeit, ist ja deswegen wie die Kerze des unermesslichen und strahlenden Lichts in den Kerker dieser Welt als Licht gekommen und entflammt worden, damit alle, die erleuchtet werden wollen, an ihn herantreten und sich mit ihm vereinen, so dass nichts Trennendes mehr zwischen ihnen und ihm ist.“ Unsere Sünden nämlich stehen zwischen uns und Gott. (Jes 59,2) Sind sie aber getilgt, dann müssen wir vom wahren Licht erleuchtet und zu einem Leib verbunden werden, und wir werden eins mit ihm; so wird ein erloschenes Licht mit einem leuchtenden und brennenden Licht unmittelbar verbunden, damit es von neuem leuchte,“ so der doctor mellifluus, der honigfließende Lehrer Abt Bernhard.
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Adventsimpuls zum 12. Dezember 2025
„Heute wird uns ein kleines Kind geboren, damit der Mensch sich nicht mehr vermessen erhebe, sondern damit wir uns eher bekehren und werden wie die kleinen Kinder; morgen aber wir der große und lobwürdige Herr erscheinen, damit auch wir mit Lobgesang verherrlicht werden. Gewiss wird er die, die er heute rechtfertigt, morgen erhöhen, und der Vollendung in der Heiligkeit wird die Schau der Majestät folgen. Die Schau aber wird nicht gering sein, denn sie kann nur in Ähnlichkeit bestehen. Wir werden ihn sehen, wie er ist.“ (1 Joh 3,2) Welche Freude wird dies für uns Menschen sein: wir dürfen Gott schauen!
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Adventsimpuls zum 13. Dezember 2025
„An jenem Tag, dem kein weiterer folgen wird, wird ihm der gerechte Richter den Kranz der Gerechtigkeit geben. Dann wird er sehen und überfließen, sein Herz wird staunen und sich öffnen“ (Jes 60,5). Wie weit aber wird es sich öffnen, so fragt uns heute Bernhard von Clairvaux? „Bis es die Majestät Gottes sieht. Glaubt nicht meine Brüder, dass ich fähig bin, euch diese Verheißung mit Worten auszudrücken!“
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Adventsimpuls zum 14. Dezember 2025
Gott schauen. Ist das für den Menschen überhaupt möglich, so fragt Abt Bernhard kritisch? Und seine Antwort lautet: „Der Eintritt in die Fülle des Lichtes, das Eintauchen in die Abgründe der Klarheit und das Wohnen im unzugänglichen Licht ist nichts für diese Zeit, auch nicht für den Leib. Das ist für das Ende aufgespart.“ Am Ende wird uns Gott grandios überraschen!



